24. November 2017/ROS

Orgeln und Organisten der Mauritiuskirche

Gerhard zimmmer, organist seit 1960

Gerhard Zimmer mit Frau Susanne im Juli 2010 bei der Feier seines 50-jährigen Jubiläums als Organist der Mauritiuskirche.

1960 wird Gerhard Zimmer (mit 19 Jahren) vom Kirchengemeinderat zum Organisten der Mauritiuskirche bestellt. Unterricht nahm er damals beim Kirchenmusikdirektor Schelling in Besigheim. Zehn Jahre später übernimmt er dazuhin noch als Dirigent den Posaunenchor.

Zweimal hat er die Einführung eines neuen Gesangbuches miterlebt (1953 u. 1996). Jedes Mal ging es darum, in den Jahren nach der Einführung des Gesangbuchs mit der Gemeinde neue Lieder zu lernen und einzuüben.

2005 übergibt Gerhard Zimmer die Leitung des Posaunenchors an Michael Winter, bei der Orgel ist Gerhard Zimmer, der sich inzwischen zum C-Musiker weitergebildet hat, bis heute geblieben. Mit Freude und Engagement sitzt er noch immer bei Gottesdiensten, Trauungen, Andachten oder ganz besonders beim jährlichen Konzert bei Kerzenschein an der Orgel.

Ulrike Rembold, Immanuel Schmutz - Organistendienste seit 2013

Seit 2013 übernehmen Ulrike Rembold (siehe Bild) und ihr Mann Immanuel Schmutz gelegentlich Organistendienste.


 

die hauptorgel

Wissenswertes zur Hauptorgel

Die Hauptorgel wurde 1967 mit 24 Registern von Richard Rensch (Lauffen/N) erbaut. Beim Ausbau der alten Orgel entdeckte man an den Fassadenteilen von 1746 unter braunem Ölanstrich barocke Marmorierungen, die ebenso wie die vergoldeten Schleierbretter und Verzierungen von Horst Wengerter aus Besigheim restauriert wurden. Die alten Teile wurden in historischer Bauweise ergänzt und sind heute als Rückpositiv in die geschweifte Emporenbrüstung eingepasst. Eine Figur des auferstandenen Christus, die zuvor das Kanzeldach krönte, steht darauf. Dahinter steht ein stilstisch bewusst abgesetzter schlichter Werkprospekt mit 1570 Pfeifen, davon 86 aus Holz. Die ganze Orgel funktioniert mechanisch und wird über drei Manuale bedient. Hauptwerk, Rückpositiv und Koppelmanual. Seit 1997 ziert ein barock anmutender Zimbelstern (Glöckchenrad) optisch und akustisch dieses Instrument.


 

die chororgel

Während der Kirchen-Innenrenovierung von September 2011 bis März 2012 war die Chororgel ausgelagert. Seit September 2012 steht sie nun auf einem fahrbaren Podest an ihrem neuen Platz im Kirchenschiff vorne rechts. Dafür mussten allerdings einige Kirchenbänke weichen.

Wissenswertes zur Chororgel

Die Chororgel wurde 1985 als Niedrigpositiv von Horst Kentner (Liebenzell) gebaut. Bei kleineren Andachten, Kasualien und vor allem bei kirchenmusikalischen Aufführungen wird diese Orgel eingesetzt. 
Da die Akustik auf der Empore bei der Chororgel nicht günstig ist, bieten sich mit diesem Instrument Möglichkeiten des Musizierens im Chor- und Altarraum "im Angesicht" der Gemeinde. Im Rahmen von Konzerten kann diese Orgel solistisch und gemeinsam mit der Hauptorgel verwendet werden. Ihre Besonderheit ist ein 1 1/2 -faches Manual und selbständiges Pedal mit getrennter oder gemeinsamer Registrierung, sowie ein ungewöhnlicher Ausbau im Bassbereich. Diese kleine Orgel mit immernhin 452 Pfeifen, davon 61 aus Hold, bietet eine große musikalische Vielfalt und Klangfülle.

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Einen Artikel aus unserem Gemeindebrief vom Oktober 2017 zur Orgel-Renovierung finden Sie hier