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Weltgebetstag

Jedes Jahr am ersten Freitag im März beten Frauen, Männer und Kinder unterschiedlicher Konfession gemeinsam: In mehr als 170 Ländern wird dann der Weltgebetstag gefeiert.

 

Die Gottesdienstliturgie wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Sie setzen sich im Gottesdienst mit globalen Themen ihres Landes wie z.B. Gerechtigkeit, Ökologie, Menschenrechte und Migration auseinander. Getreu dem Motto des Weltgebetstags “Informiert beten-betend handeln.“

In Deutschland beteiligt sich jedes Jahr bis zu einer Million Menschen am Weltgebetstag.

Die Idee zu der inzwischen weltgrößten Basisbewegung von Frauen stammt aus den USA, wo sich Christinnen 1878 erstmals zu einem Weltgebetstag versammelten. 1927 wurde der erste internationale Gebetstag gefeiert. Seit 1949 wird dieser Tag auch in Deutschland begangen.

Den Weltgebetstag feiern wir hier in Kirchheim konfessionsübergreifend abwechselnd  im evangelischen und katholischen Gemeindehaus.

Die evangelischen Frauen des Vorbereitungsteams - Susanne Braun-Wittich, Dagmar Grünemay-Scheffbuch, Judith Kubitscheck, Susanne Zimmer und Heide Neffle - laden dazu Frauen und Männer ein.

8. März 2020/ROS

Rückblick Weltgebetstage

Weltgebetstag 2020

Auch in Kirchheim hat wieder ein ökumenisches Team von Frauen einen Weltgebetstags-Gottesdienst organisiert, der im Christoph-Weiß-Haus stattfand. Mit einer Ansprache zum Motto „Steh auf und geh“ (Johannes 5, 2 – 9a), einer gottesdienstlichen Liturgie mit vielen Liedern aus Sambia sowie eine landeskundliche Einführung. Im Anschluss verschiedene kulinarische Versucherle aus der Küche Simbabwes.
Auch in Kirchheim hat wieder ein ökumenisches Team von Frauen einen Weltgebetstags-Gottesdienst organisiert, der im Christoph-Weiß-Haus stattfand. Mit einer Ansprache zum Motto „Steh auf und geh“ (Johannes 5, 2 – 9a), einer gottesdienstlichen Liturgie mit vielen Liedern aus Sambia sowie eine landeskundliche Einführung. Im Anschluss verschiedene kulinarische Versucherle aus der Küche Simbabwes.

Die Organisatoren des Weltgebetstags möchten das hochverschuldete Simbabwe mit einer Unterschriftenaktion unterstützen.

Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie von der deutschen Bundesregierung, auf einen Teil der Schuldenrückzahlung zu verzichten - alleine gegenüber Deutschland hat Simbabwe rund 730 Millionen Euro Schulden!

Das Geld soll Simbabwe stattdessen in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugutekommen.

Weltgebetstag 2018

Wo liegt eigentlich Surinam?

Was für ein Theater, da stehen drei Frauen am Freitag Abend, den 2. März 2018 in der katholischen
Marienkirche vor der Weltkarte und suchen vergeblich Surinam. Surinam, das Weltgebetstagsland
2018. Plötzlich taucht eine altmodisch gekleidete Frau auf, Maria Sibylla Merian, sie war bereits
1699 als Insektenforscherin in Surinam, und hilft den drei Suchenden, das kleine südamerikanische
Land nördlich von Brasilien zu finden. Die Frauen Surinams, aus vier Kontinenten zusammen-gewürfelt, leben dort friedlich miteinander und haben die Liturgie für dieses Jahr vorbereitet.
In der Weltgebetstagsliturgie in der Marienkirche geht es weiter mit rhythmischen Liedern und
Bildern über Land und Leute. In dieser Liturgie kommen die Sorgen und Freuden der Bevölkerung
Surinams zum Ausdruck und werden Gott im Gebet anbefohlen.
Das Bibelwort “Gottes Schöpfung ist sehr gut“ (1. Mose 1,31) aus der Schöpfungsgeschichte
war das Leitthema des gut besuchten ökumenischen Gottesdienstes.
Um Frauen und Mädchen in einem selbstbestimmten Leben zu unterstützen, finanziert die
Weltgebetstagsbewegung weltweit verschiedene Projekte.
Über 400(!) Euro wurden dafür an diesem Abend im Gottesdienst gespendet.
Beim Zusammensein mit surinamesischen Köstlichkeiten klang der Abend aus. DGS

mehr zum Thema

Weltgebetstag 2017

Den Weltgebetstag am 1. März 2017 gestalteten (v.l.):

Judith Kubitscheck, Tamara Wachtler, Susanne Zimmer, Waltraud Bayer, Stephanie Dorroch, Susanne Braun-Wittich, Martina Dermati, Dagmar Grünemay-Scheffbuch und Ulrike Rembold.

Das Thema 2017: "Was ist denn fair"

„Was ist denn fair?“
Globale Gerechtigkeit stand im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen


„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr luden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wanderten um den Globus, als ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen veranstalteten.